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Mensch-Hund-Team


"Mensch-Hund-Team" - Dem Himmel so nahe !

Ein Abenteuer beginnt ...


Wie weit, und bis zu welchem Maß können Mensch und Hund zusammen wachsen? Können Mensch und Hund sich mit reinem Blickkontakt verständigen, oder ... ist es wirklich so, dass Mensch seinem Hund doch nicht in die Augen schauen soll? Wie kann ich die Beziehung, das Zusammenleben zu und mit meinem Hund verbessern? Dies fragen sich so viele Hundefreunde manchmal öfters am Tag - und auch ich, als Hundetrainer, beschäftige mich seit langer Zeit mit diesem so wichtigen Thema.

Immer wieder erwische ich mich in manchen Städten, dass ich auf einmal stehen bleibe wenn ich einen obdachlosen Hundebesitzer mit seinem Hund entdecke. Ich laufe wenige Meter weiter und suche mir einen Platz, an dem ich sitzend dieses Mensch-Hund-Team in Ruhe beobachten kann. Warum kann ich in den meisten Fällen immer dasselbe beobachten? Menschenmassen, schreiende Kinder, aufdringliche Hunde, hüpfende Tauben, flatternde Vögel, Geräusche in allen Facetten stehen diesem Team mit ständiger Ablenkung gegenüber. Und der Vierbeiner...? Er liegt ruhig, beobachtend neben seinem Menschen und hält immer wieder den Blickkontakt zu ihm aufrecht. Woran liegt das nur? Jetzt denken Sie nicht, die beiden haben dies in einer Hundeschule gelernt - haben Sie schon einmal einen Obdachlosen mit seinem Hund als Teilnehmer in einer Hundeschule gesehen? Ich noch NIE.

Der Schlüssel dafür liegt rein in der Beziehung zwischen den Beiden, zwischen dem Mensch und seinem Hund. Um eine derartige Beziehung entstehen lassen zu können, muß ein Absolutes Vertrauen zwischen den Beiden vorhanden sein. Jetzt fragen Sie sich natürlich: "Okay, und wie erreiche ich so ein derartiges gegenseitiges Vertrauen mit meinem Hund"? Es ist die Einschätzbarkeit! Kann ein Hund seinen Mensch einschätzen, wird er von ihm nie enttäuscht und negativ überrascht und beachtet der Mensch noch ein paar wenige hündische Dinge, so wird er in sehr kurzer Zeit entdecken und feststellen wie sich das Vertrauen aufbaut.

Glauben Sie mir, ab diesem Moment wird die Beziehung zwischen Ihnen und Ihrem Vierbeiner eine Andere sein!

Aber warum haben wir es oft so schwer eine derartige Beziehung zu unserem Schatz aufzubauen,... und wie und warum, am Beispiel der meisten Obdachlosen, funktioniert dies bei denen auch ohne Hundeschule...?




Der Grund dafür liegt rein in der Natur. Die Natur ist aus sich gewachsen und wurde nicht von Menschenhand geschaffen. Sind wir ehrlich zu uns selbst, müssen wir eingestehen dass wir schon lange begonnen haben tote Gegenstände zu lieben. Dies fängt morgens mit dem Wecker, der elektrischen Zahnbürste und dem Radio an, wir steigen in unser Auto, fahren ins Geschäft, rufen unsere Emails am Computer ab, telefonieren über Festnetz und Handy, lesen und schreiben SMS. So nimmt der Tag seinen Lauf, und kommen wir abends nachhause ist der Fernseher meistens unser Abschaltprogramm.

Wir leben in einer von uns selbst herbeigeführten künstlichen Welt, oft sehr weit entfernt von der Natur und den eigentlichen und wesentlichen Bedürfnissen des Hundes!

Genau diesen Vorteil haben die Mensch-Hunde-Teams, am Beispiel der Obdachlosen, die Ihre natürliche Eigenschaften wiederentdeckt haben. Dies ist auch natürlich als Nichtobdachloser möglich, fragen und fordern Sie uns,... wir helfen Ihnen beim Erreichen zur Absoluten Einschätzbarkeit, beim Aufbau zum Absoluten Vertrauen und somit zur Absoluten Beziehung zwischen Ihnen und Ihrem geliebten Vierbeiner.

Ich, als Hundetrainer der Hundeschule Absolut, habe mir aber noch ein weiteres Ziel zur Aufgabe auferlegt: das Projekt: "Mensch-Hund-Team" - Dem Himmel so nahe!

Wir, unser Hund Chianti und ich, werden uns für etwa zwei Wochen in die teilweise unberührte Natur der Alpen zurückziehen. Unsere Reise geht auf vier Pfoten und zu Fuß durch die Berge und Täler der Kitzbüheler Alpen. Dabei erleben wir die bunten Blumenwiesen und Grasberge Tirols und die faszinierende Rundblicke auf die markanten Felszacken des Wilden Kaiser und Kitzbüheler Horn.

Dabei werden wir beide gemeinsam Tag und Nacht teilen, 24 Stunden Zeit nur für uns haben, wir schlafen zusammen in einem dafür angefertigten Schlafsack in freier Natur oder in einer Berghütte und essen gemeinsam aus einer Hand.

Wir machen uns gemeinsam auf die Suche zu einer noch innigeren Absoluten Beziehung. Chianti und ich freuen uns darauf, die Planung und Organisation ist angelaufen, wir stehen beide schon im Training.

In Planung steht, dass dieses Projekt mit einer etwa 2-stündigen Dokumentation verfilmt wird und als Abendveranstaltung präsentiert werden soll.

Wer seinen Hund erziehen will, muss mit seinem Hund leben, mit ihm Gefahr und Entbehrung, Freud und Leid teilen. Ein Hund hat Bedürfnisse, die der Mensch erkennen und befriedigen muss - die natürlichen Eigenschaften des Hundes müssen vom Mensch berücksichtigt werden.

Unsere Hunde erkennen immer die Menschen als Führungspersonen an, die die Familie oder den Verbund souverän leiten, organisieren und schützen.
Unsere Hunde durchleuchten uns diesbezüglich mehrmals täglich.
Vergessen Sie das nie!

Walter Götz